Andre Rotzetter, Grossrat des Kantons Aargau

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Die Mitte macht sich stark für Familien und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Mit der Lancierung der Initiative am 25. März 2015 für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie an ihrer Delegiertenversammlung in Laufenburg erfüllt die CVP Aargau ein Versprechen. Auf Worte folgen Taten und Familien sollen endlich entlastet werden.

Es ist an der Zeit, dass endlich eine Lösung gefunden wird, die Familien entlastet“, so Mitte-Grossrat und Nationalratskandidat Andre Rotzetter.

Familienergänzende Kinderbetreuung für alle
Als „Never-Ending Story“ bezeichnet André Rotzetter die Frage der Regelung der familienergänzenden Kinderbetreuung, die bereits 2009 ihren Anfang nahm. Nachdem der Grosse Rat 2012 eine entsprechende Vorlage der Regierung abgelehnt hatte und 2014 der Gegenvorschlag an der unheiligen Allianz von SVP und SP scheiterte, sah die damalige CVP-Aargau die Zeit gekommen, das Volk entscheiden zu lassen. Der Gegenvorschlag sah vor, dass jedes Kind Zugang zu einer bedarfsgerechten ausserschulischen Betreuung hat, damit die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für alle möglich wird. Die Kosten sollten von den Erziehungsberechtigten getragen werden. Die Wohnsitzgemeinde sollen sich jedoch gemäss Initiativtext an den Kosten nach Massgabe der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Erziehungsberechtigten beteiligen. Damit sollte sichergestellt werden, dass jedes Kind die gleichen Chancen erhält. Unter dem Druck dieser Volksinitiative konnte in einem zweiten Anlauf das Kinderbetreuungsgesetz ausgearbeitet werden, das am 1. August 2016 in Kraft getreten ist. Es war nicht die Wunschlösung der Mitte, sondern der grösstmögliche Kompromiss.

Überarbeitung des Kinderbetreuungsgesetzes
Im Rahmen des Programms ''Aargau 2030'' schafft im Projekt "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" eine in den Jahren 2022 und 2023 durchgeführte Initialstudie die Datengrundlage zur Situation der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung im Kanton Aargau. Die Initialstudie erhob anhand von Umfragen bei den Gemeinden, Einrichtungen, Eltern sowie Unternehmen das Angebot und die Nachfrage der verschiedenen Betreuungsformen. Weiter liefert die Studie eine Übersicht über die Finanzierungsmodelle und Qualitätsvorgaben in den Gemeinden und analysiert die Zusammenhänge zwischen Finanzierung, Qualität, Versorgungsgrad und Gemeindegrösse. Die Studie zeigt den Ist-Zustand der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung und allfälligen Handlungsbedarf auf. Eine überparteiliche Motion aus dem Jahr 2021 fordert die Überarbeitung des Gesetzes. 

Kontakte:
Dr. Markus Zemp, Parteipräsident, 079 420 63 46
Andre Rotzetter, Grossrat, 079 628 42 09